Infusion & Teeextrakt
Der Kräutertee ist die älteste und verbreitetste Form der Heilpflanzenanwendung weltweit – und zugleich das am häufigsten unterschätzte Extraktionsverfahren. „Heißes Wasser drüber" beschreibt das Prinzip, aber nicht die Chemie. Das Europäische Arzneibuch (Ph. Eur.) unterscheidet drei verschiedene wässrige Zubereitungsformen mit grundlegend unterschiedlichen physikalischen Bedingungen, Wirkstoffprofilen und Anwendungsgebieten. Wer sie verwechselt, erhält aus demselben Pflanzenmaterial ein grundlegend anderes Produkt – oder gar keines.
Drei Verfahren – eine notwendige Unterscheidung
Das Ph. Eur. definiert in Kapitel 4.1.3 drei offizielle wässrige Zubereitungsformen für Arzneidrogen, die im Alltag oft undifferenziert als „Tee" zusammengefasst werden. Die Unterschiede sind nicht akademisch, sondern praktisch wirksam: Sie bestimmen, welche Wirkstoffklassen extrahiert werden, ob hitzeempfindliche Substanzen erhalten bleiben und ob die Zubereitung trinkreif oder wirkungslos ist.
Infusum – Aufguss
Kochendes Wasser wird über das Pflanzenmaterial gegossen; das Gefäß wird sofort abgedeckt; Ziehzeit 5–15 Minuten; dann abseihen. Geeignet für: Blüten, Blätter, feine Kräuter, Drogen mit ätherischen Ölen. Das Abdecken ist zwingend – flüchtige Wirkstoffe (ätherische Öle) verflüchtigen sich sonst mit dem aufsteigenden Dampf.
Decoctum – Dekokt / Abkochung
Pflanzenmaterial wird in kaltem Wasser angesetzt, dann zum Kochen gebracht und bei leichtem Sieden 10–30 Minuten gekocht; anschließend abkühlen lassen und abseihen. Geeignet für: Wurzeln, Rinden, Samen, harte Pflanzenteile mit dichten Zellwänden. Nicht geeignet für Drogen mit flüchtigen oder thermolabilen Wirkstoffen.
Maceratum – Kaltauszug
Pflanzenmaterial wird in kaltem Wasser (15–20 °C) angesetzt und 30 Minuten bis 12 Stunden ohne Wärmezufuhr extrahiert; dann abseihen. Geeignet ausschließlich für Schleimdrogen, deren Mucilage bei Hitze denaturiert oder in unerwünschte Abbauprodukte umgewandelt wird. Der Kaltauszug bewahrt die intakte Gelstruktur der Polysaccharide.
Im Volksmund und in der Küche wird oft alles drei unter „Tee" zusammengefasst. Für die therapeutische Anwendung ist die Wahl des richtigen Verfahrens jedoch so bedeutsam wie die Wahl der richtigen Pflanze.
Physikalisch-chemische Grundlagen
Wasser als polares Lösungsmittel – Stärken und Grenzen
Wasser ist das polarste gängige Lösungsmittel mit einem Dipolmoment von 1,85 Debye und einem Hildebrand-Löslichkeitsparameter von ca. 47 MPa½. Es löst hervorragend alle hydrophilen (wasserlöslichen) Verbindungen: Polysaccharide, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Glykoside, organische Säuren, wasserlösliche Vitamine (C, B-Komplex), Mineralsalze und viele Flavonoide. Nicht oder kaum erschlossen werden dagegen lipophile Substanzen wie ätherische Öle (abgesehen von geringen, im Dampf mitgerissenen Anteilen beim Aufguss), Harze, Wachse, Chlorophyll und fette Öle. Wässrige Auszüge besitzen damit ein komplementäres Wirkstoffprofil zu Ölauszügen und Tinkturen – eine Tatsache, die bei der Kombinationstherapie mit Heilpflanzen gezielt genutzt werden kann.
Temperatur als Extraktionsvariable – und ihre zweischneidige Wirkung
Wärme beschleunigt die Diffusion und erhöht die Löslichkeit der meisten Verbindungen im Wasser. Sie hat aber gleichzeitig zerstörende Wirkung auf eine Reihe wertvoller Wirkstoffklassen. Diesen Widerspruch aufzulösen ist die eigentliche Kunst der wässrigen Extraktion:
| Wirkstoffklasse | Optimale Extraktionstemperatur | Wirkung von Hitze |
|---|---|---|
| Ätherische Öle (flüchtige Terpenoide) | Aufguss, abgedeckt, 90–95 °C | Verflüchtigung bei offenem Gefäß; beim Abdecken weitgehend erhalten |
| Flavonoide, Phenolsäuren | Aufguss, 90–95 °C, 10 min | Bei kurzer Einwirkzeit stabil; Langzeitkochen führt zu Oxidation |
| Gerbstoffe (Tannine) | Aufguss oder Dekokt | Gut hitzestabil; Dekokt erhöht die Ausbeute bei Rinden und Wurzeln |
| Schleimstoffe (Mucilage, Polysaccharide) | Kaltauszug, max. 30 °C | Denaturierung und Hydrolyse der Gelstruktur bereits ab ca. 60 °C; heißer Auszug ergibt kein funktionelles Mucilage-Gel |
| Iridoidglykoside (z. B. Harpagosid) | Aufguss oder kurzes Dekokt | Mäßig hitzestabil; Langzeitkochen abbauend |
| Enzyme, Proteine | Kaltauszug oder max. 40 °C | Denaturierung ab ca. 55–65 °C; als Wirkstoffe bei Kaltauszug relevant |
| Alkaloide (basisch) | Saurer Aufguss oder Dekokt | Gut hitzestabil; Löslichkeit in schwach saurem Milieu erhöht |
| Saponine | Dekokt (15–20 min Kochen) | Aus harten Pflanzenteilen nur durch Kochen vollständig extrahierbar |
Warum das Abdecken beim Aufguss keine Kleinigkeit ist
Beim Aufguss ätherisch-ölhaltiger Drogen ist das sofortige Abdecken des Gefäßes keine optionale Empfehlung, sondern physikalische Notwendigkeit. Ätherische Öle besitzen – wie in Artikel 2 dieser Reihe zur Wasserdampfdestillation beschrieben – bereits bei Temperaturen unter 100 °C einen messbaren Dampfdruck und werden durch den aufsteigenden Wasserdampf aus dem offenen Gefäß kontinuierlich ausgetragen. Bei einer Ziehzeit von 10 Minuten in einem offenen Gefäß können je nach Pflanze und Temperatur 30–60 % der flüchtigen Terpene verloren gehen. Das Ergebnis ist ein Aufguss, der nach der Pflanze duftet – weil die Aromastoffe in der Raumluft sind, nicht mehr im Tee. Für Kamille, Pfefferminze, Thymian und Melisse ist das Abdecken damit direkt wirksamkeitsrelevant.
Wasserqualität – ein unterschätzter Faktor
Leitungswasser in Regionen mit hoher Wasserhärte enthält gelöste Calciumionen (Ca²⁺) und Magnesiumionen (Mg²⁺), die mit Gerbstoffen (Tanninen) schwerlösliche Komplexe bilden und die Extraktion bestimmter Wirkstoffgruppen hemmen können. Besonders bei gerbstoffreichen Drogen (Eichenrinde, Brombeerblätter, grüner Tee) empfiehlt sich die Verwendung von weichem Wasser oder gefiltertem Wasser. Kalkablagerungen auf der Teeoberfläche sind kein Qualitätsmangel des Tees, sondern Ausfällungen unlöslicher Calciumsalze – sie trüben das Erscheinungsbild, beeinflussen den Wirkstoffgehalt aber nur geringfügig.
Mikrobiologische Stabilität – warum Tee schnell verdirbt
Ein wässriger Pflanzenextrakt ist ein mikrobiologisch instabiles System. Wasser als Lösungsmittel bietet keine konservierenden Eigenschaften; das Pflanzenmaterial bringt unvermeidlich Keime, Pilzsporen und Hefen mit. Hinzu kommt ein hoher Gehalt an Kohlenhydraten, organischen Säuren und Nährstoffen, der Mikroorganismen optimale Wachstumsbedingungen bietet. Bei Raumtemperatur gilt ein wässriger Auszug als innerhalb von 12–24 Stunden mikrobiologisch bedenklich; im Kühlschrank verlängert sich dieser Zeitraum auf 2–3 Tage. Für therapeutisch eingesetzte Tees gilt daher die Regel: täglich frisch bereiten, nie auf Vorrat kochen. Im Gegensatz dazu sind Tinkturen (Artikel 4) mit über 40 % Ethanol 2–5 Jahre haltbar – ein Unterschied von mehreren Größenordnungen, der die mikrobielle Stabilität des Lösungsmittels direkt widerspiegelt.
Pflanzentypische Besonderheiten – welches Verfahren für welche Droge
Die Wahl zwischen Aufguss, Dekokt und Kaltauszug ist nicht Geschmackssache, sondern ergibt sich aus der Wirkstofflokalisation, der Zellstruktur und der thermischen Stabilität der Zielverbindungen. Einige Beispiele aus dem Lehrbuch der Praxis:
Kamille (Matricaria chamomilla) – Aufguss
Kamillenblüten enthalten das ätherische Öl mit Bisabolol und dem blauen Azulen (Chamazulen), das erst durch die Wärme des Aufgusses aus seinem Vorläufer Matricin entsteht – ein thermischer Umwandlungsschritt, der einen gewissen Wärmeeintrag tatsächlich erfordert. Gleichzeitig sind die Apigenin-Glykoside als entzündungshemmende Flavonoide gut wasserlöslich und gehen bei 90–95 °C vollständig über. Zwingend: abdecken und 5–10 Minuten ziehen lassen. Zu lange Ziehzeiten (über 15 Minuten) erhöhen den Gerbstoffanteil und erzeugen einen bitter-adstringierenden Charakter, der für Magen- und Darmreizungen therapeutisch kontraproduktiv ist.
Eibischwurzel (Althaea officinalis) – Kaltauszug zwingend
Eibischwurzel ist das Paradebeispiel für die Schleimdroge, bei der das Verfahren den entscheidenden Unterschied macht. Die Mucilage (ein Gemisch aus Arabinogalaktanen und anderen Heteropolysacchariden) bildet im Kaltauszug ein hochviskoses, schleimiges Gel, das die Schleimhäute des Mund-Rachen-Raums und der Speiseröhre mechanisch schützt und reizlindert. Bei heißem Wasser (über 60 °C) denaturieren und hydrolysieren diese Polysaccharide teilweise; das fertige Produkt ist deutlich dünnflüssiger und weniger wirksam als der Kaltauszug. Die Empfehlung lautet: 2–4 g geschnittene Wurzel in 150 ml kaltem Wasser, 30–60 Minuten rühren oder stehenlassen, abseihen und trinken. Der fertige Kaltauszug kann vor dem Trinken auf Trinktemperatur erwärmt werden – das schadet dem Gel nicht, da es bereits stabilisiert ist.
Pfefferminzblätter (Mentha × piperita) – Aufguss, strikte Abdeckpflicht
Pfefferminztee ist der meistkonsumierte Kräutertee in Deutschland – und wird im Haushalt erschreckend oft falsch zubereitet. Das ätherische Öl mit seinem Hauptbestandteil Menthol (30–55 %) ist der therapeutisch relevante Wirkstoff (spasmolytisch, karminativ, mild antibakteriell). Menthol ist flüchtig und verdunstet bei offenem Gefäß rasch. Empfohlene Praxis: kochendes Wasser, sofort abdecken, exakt 5–8 Minuten ziehen lassen. Zu langes Ziehen erhöht den Gerbstoffgehalt und macht den Tee für Personen mit Sodbrennen und Reflux unverträglich – Pfefferminze entspannt den unteren Ösophagussphinkter und kann so Reflux auslösen oder verstärken. Für Säuglinge und Kleinkinder ist Pfefferminztee wegen des Mentholgehalts kontraindiziert (Gefahr von Atemnot).
Teufelskrallenwurzel (Harpagophytum procumbens) – Kaltauszug oder kurzes Dekokt
Teufelskralle ist ein gutes Beispiel für die Notwendigkeit, das Ph. Eur.-Verfahren genau zu kennen. Der Hauptwirkstoff Harpagosid (ein Iridoidglykosid) ist mäßig thermolabil: Ein kurzer Aufguss bei 90 °C für 10 Minuten ist akzeptabel und erschließt das Harpagosid gut. Ein Kaltauszug über Nacht (8–12 Stunden in kaltem Wasser) liefert jedoch die höchste Harpagosid-Ausbeute bei geringstem Abbau – und wird von der deutschen Kommission E wie auch ESCOP als bevorzugtes Verfahren empfohlen. Langes Kochen (Dekokt) ist dagegen ungünstig: Es baut Harpagosid nachweislich ab und liefert einen therapeutisch schwächeren Auszug, obwohl das Ergebnis optisch dunkler und intensiver erscheint.
Schritt-für-Schritt nach Verfahren
Aufguss (Infusum)
Dekokt (Decoctum)
Kaltauszug (Maceratum)
Sicherheitshinweise & Grenzen der Selbstmedikation
Drogen, die nicht als Tee zubereitet werden dürfen
Das Ph. Eur. und die deutsche Kommission E weisen ausdrücklich darauf hin, dass einige Heilpflanzen wegen ihrer Toxizität nicht als Tee in den Handel gebracht oder verwendet werden dürfen. Dies betrifft unter anderem:
- Mistel (Viscum album): Lektine und Viscotoxine sind beim Kochen partiell inaktiviert – als Rohextrakt jedoch gefährlich; klinische Anwendung nur als standardisierter Injektionsextrakt.
- Eibe (Taxus baccata): alle Teile außer dem roten Samenmantel (Arillus) enthalten die hochtoxischen Taxane; als Tee lebensgefährlich.
- Digitalis-Arten: Herzglykoside mit enger therapeutischer Breite; nur unter ärztlicher Kontrolle und als standardisiertes Fertigarzneimittel.
- Herbstzeitlose (Colchicum autumnale): Colchicin ist in allen Teilen enthalten; Verwechslung mit Bärlauch oder wildem Knoblauch führt jährlich zu Vergiftungsfällen.
Interaktionen mit Arzneimitteln
Wässrige Pflanzenextrakte können mit Arzneimitteln interagieren, auch wenn sie als „natürlich" oder „harmlos" gelten. Bekannte klinisch relevante Beispiele: Johanniskrauttee (und -extrakte) induzieren das Cytochrom-P450-Enzym CYP3A4 und das P-Glykoprotein, was die Wirksamkeit von Immunsuppressiva (Ciclosporin), Antikoagulantien (Warfarin), antiretroviraler Therapie und oralen Kontrazeptiva erheblich vermindern kann. Grapefruitsaft und Bitterorangenschalen hemmen dasselbe Enzym und erhöhen so die Bioverfügbarkeit mancher Medikamente auf gefährliche Werte. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte vor dem therapeutischen Einsatz von Heilpflanzentees ärztlichen Rat einholen.
Dosierung und therapeutische Breite
Im Vergleich zu Tinkturen oder Extrakten ist der Wirkstoffgehalt eines Tees schwierig zu standardisieren – er hängt von Drogenmenge, Wasserqualität, Temperatur, Ziehzeit und der Qualität des Pflanzenmaterials ab. Das Ph. Eur. nennt diese mangelnde Dosierungsgenauigkeit ausdrücklich als Einschränkung wässriger Zubereitungen. Für Erkrankungen, bei denen eine präzise Dosierung erforderlich ist, sind standardisierte Fertigarzneimittel dem selbst bereiteten Tee aus Qualitätsgründen vorzuziehen.
Abschluss der Reihe – Die fünf Methoden im Vergleich
Jede Extraktionsmethode erschließt ein anderes Wirkstoffspektrum. Die folgende Übersicht fasst die Reihe zusammen und hilft bei der Auswahl des geeigneten Verfahrens.
| Methode | Lösungsmittel | Erschlossene Wirkstoffklassen | Haltbarkeit | Heimtauglichkeit |
|---|---|---|---|---|
| Ölauszug (Mazeration) | Fettes Öl | Lipophile Substanzen: Terpenoide, Carotinoide, fettlösliche Vitamine | 6–18 Monate | sehr gut |
| Wasserdampfdestillation | Wasserdampf | Ausschließlich flüchtige ätherische Öle; Hydrolat als Nebenprodukt | 6 Monate – 3 Jahre | eingeschränkt |
| Kaltpressung | – | Fette Öle (Triglyceride) oder flüchtige Zitrusöle | 3–24 Monate | eingeschränkt |
| Tinktur (Alkohol) | Ethanol / Wasser-Gemisch | Breitestes Spektrum: hydrophil + lipophil; Konzentration steuerbar | 2–5 Jahre | sehr gut |
| Wässriger Extrakt (Tee) | Wasser | Hydrophile Substanzen: Glykoside, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Flavonoide | 12–48 Stunden | optimal |
Weiterführende Fachliteratur
- Europäisches Arzneibuch (Ph. Eur.), Kapitel 4.1.3: Teezubereitungen (Plantae ad ptisanam). EDQM Strasbourg; laufend aktualisiert. — Offizielle Definitionen für Infusum, Decoctum und Maceratum; Dosierungsrichtwerte und Qualitätsanforderungen für Teedrogen.
- Blaschek W. (Hrsg.): Wichtl – Teedrogen und Phytopharmaka. 6. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2016. ISBN 978-3-8047-3068-7. — Monographienwerk mit pflanzenbezogenen Angaben zur Zubereitungsform (Aufguss, Dekokt, Kaltauszug) und therapeutischen Dosierungsempfehlungen.
- Hänsel R., Sticher O.: Pharmakognosie – Phytopharmazie. 8. Auflage, Springer-Verlag Heidelberg, 2007. ISBN 978-3-540-26508-5. — Kapitel „Wässrige Zubereitungen": Physikalisch-chemische Grundlagen der Infusion, Dekoktion und Mazeration; thermische Stabilität von Wirkstoffklassen; nachgewiesen über SpringerLink und AbeBooks.
- Teuscher E., Melzig M.F., Lindequist U.: Biogene Arzneimittel. 7. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2012. ISBN 978-3-8047-2285-9. — Grundlagenwerk zu Inhaltsstoffen, Pharmakologie und Zubereitung; Abschnitte zu wässrigen Extraktionsverfahren und mikrobiologischer Stabilität; Existenz bestätigt über ciando und DNB.
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Kommission-E-Monographien zu Kamillenblüten, Pfefferminzblättern, Eibischwurzel und Teufelskrallenwurzel. — Öffentlich zugänglich unter bfarm.de; enthalten Angaben zu Zubereitungsform, Tagesdosis und Gegenanzeigen für wässrige Arzneidrogenextrakte.
Die Temperaturangaben für die Wirkstoffstabilität und die Haltbarkeitsrichtwerte stützen sich auf allgemein anerkannte Werte aus Pharmakognosie und Lebensmittelchemie. Für therapeutisch eingesetzte Tees wird die Konsultation der Kommission-E-Monographien oder ESCOP-Monographien zum jeweiligen Pflanzenmaterial empfohlen.
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