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Viel Erfolg wünschen wir Ihnen!

Agricultural Chemical Laboratory 1955
Agricultural Chemical Laboratory 1955

Eine Nährstofflösung (Düngung) benötigt man um die Pflanzen zu Versorgen. Je nach Pflanze und Wachstumsphase sind die Nährstoffe die die Pflanze benötigt unterschiedlich. Die Abfälle der Fische liefern bereits einen Großteil der nötigen Grundstoffe. Darüber hinaus benötigt aber jede Pflanze winzige Mengen zusätzlicher Substanzen ohne die das Wachstum sich nicht optimal entwickel. Genauso ist die Wachstumsgeschwindigkeit und zuletzt auch die Ernteergebnisse nicht optimal.

In Wikipedia (siehe weiter unten) finden sich verschiedenste Mischungen an Nährstoffen, die natürlich nicht für jede Pflanze und jede Phase ihrer Entwicklung gleich gut geeignet sind. An diesem Punkt beraten wir Sie zu welcher Pflanze die optimale Düngung je nach Entwicklungs-Stand der Pflanze gehört. Wir liefern Ihnen auch das notwendige Wissen um die Wasseranalyse durch führen zu können. Je nach Größe und Ausstattung der Anlage werden grundlegende Substanzen kontinuierlich von einem Computer kontrolliert. Für einige spezielle Nährstoffe genügt eine einfache Kontrolle in größeren Zeitabständen, da der Nährstoff-Kreislauf der Anlage von der Umwelt getrennt ist.

Wir bieten Ihnen eine Nährstoffanalyse für genau Ihre Pflanzung an. Dazu erstellen wir Ihnen für ihre Anlage ein Konzept mit dem Sie zum einen den Ertrag optimieren und die nötigen Investitionen minimieren. 


Eine Übersicht unabdingbarer Elemente für einen Dünger finden Sie hier. Ebenso eine Anleitung wie Sie Ihre Nährstofflösung selbst zusammenstellen können.


Je nach Nährstoffzusammensetzung belaufen sich die zu erwartenden Konzentrationen in folgenden Größenordnungen:
 

Element / VerbindungBezeichnungmmol/Lmg/L (ppm)
Makronährstoffe
K Kalium 3 – 8 117 – 313
Ca Calcium 1 – 4 40 – 160
Mg Magnesium 0,5 – 1,5 12 – 36
P Phosphor 0,3 – 1,5 9,3 – 46,5
S Schwefel 0,5 – 2 16 – 64
Spurenelemente
Fe Eisen 0,010 – 0,040 0,56 – 2,24
Cu Kupfer 0,0005 – 0,002 0,03 – 0,13
Zn Zink 0,001 – 0,008 0,07 – 0,52
Mn Mangan 0,001 – 0,008 0,06 – 0,44
B Bor 0,010 – 0,045 0,11 – 0,49
Mo Molybdän 0,0001 – 0,001 0,01 – 0,10
Stickstoffverbindungen
NO₃ Nitrat 0,8 – 3,2 50 – 200
NO₂ Nitrit 0 – 0,22 0 – 10
NH₄ Ammonium 0,06 – 1,11 1 – 20
Düngesalze und Chelate
KNO₃ Kaliumnitrat 0 – 8 0 – 809
Ca(NO₃)₂ Calciumnitrat 0 – 8 0 – 1312
MgSO₄ Magnesiumsulfat 0,5 – 2 60 – 241
Fe-EDTA Eisenchelat 0,010 – 0,040 3,5 – 14
H₃BO₃ Borsäure 0,010 – 0,045 0,62 – 2,78
MnSO₄ Mangan(II)-sulfat 0,001 – 0,008 0,17 – 1,35
ZnSO₄ Zinksulfat 0,001 – 0,008 0,16 – 1,29
CuSO₄ Kupfersulfat 0,0005 – 0,002 0,08 – 0,32
KCl Kaliumchlorid in Nährlösungen nicht üblich (Chlorid limitiert)
FeSO₄ Eisen(II)-sulfat chelatisierte Form (Fe-EDTA/Fe-DTPA) bevorzugt
NH₄H₂PO₄ Ammoniumdihydrogenphosphat 0 – 2 0 – 230
(NH₄)₂HPO₄ Diammoniumhydrogenphosphat 0 – 2 0 – 264
MoO₃ Molybdänoxid 0,0001 – 0,001 0,014 – 0,144
 

Einige Rechner für Stöchiometrie finden Sie z.B.hier: 

 

 

Hier finden Sie einen Leitfaden um Nährstofflösungen selbst zu erstellen.


Weiterführender Artikel: Automation & Kontrolle

 

Hier ein Auszug aus dem freien Wikipedia zu Nährstofflösungen. Links, Quellenangaben und Verweise finden Sie am Ende der Seite.


Für die Hydrokoltur werden verschiedene Nährlösungen unverdünnt verwendet, beispielsweise:

Nährlösung nach Abram Steiner

Folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung aller Nährstoffe in einer von Abram Steiner entwickelten Stammlösung:

NährstoffKonzentration [mg/L]
Stickstoff 170
Phosphor 50
Kalium 320
Calcium 183
Magnesium 50
Schwefel 148
Eisen 4
Mangan 2
Bor 2
Zink 0,2
Kupfer 0,5
Molybdän 0,1

Geschichtlich erste Nährlösung nach Sachs und Stöckhardt

Ein Liter fertige Lösung enthält:
1 g Kaliumnitrat
0,5 g Calciumsulfat
0,4 g Magnesiumsulfat
0,5 g Calciumhydrogenphosphat
und eine Spur Eisen-(III)-chlorid.

Nährlösung nach Wilhelm Knop

Ein Liter fertige Lösung enthält:
1,00 g Ca(NO3)2 Calciumnitrat
0,25 g MgSO4 * 7 H2O Magnesiumsulfat
0,25 g KH2PO4 Kaliumdihydrogenphosphat
0,25 g KNO3 Kaliumnitrat
Spuren FeSO4 * 7 H2O Eisen(II)-sulfat.

Medium nach Pirson und Seidel

Ein Liter fertige Lösung enthält
1,5 milliMol KH2PO4
2,0 mM KNO3
1,0 mM CaCl2
1,0 mM MgSO4
18 μM Fe-Na-EDTA
8,1 μM H3BO3
1,5 μM MnCl2.

Nährmedium nach Epstein

Ein Liter fertige Lösung enthält
1 mM KNO3
1 mM Ca(NO3)2
1 mM NH4H2PO4
1 mM (NH4)2HPO4
1 mM MgSO4
0,02 mM Fe-EDTA
0,025 mM H3BO3
0,05 mM KCl
0,002 mM MnSO4
Spurenelemente:
0,002 mM ZnSO4
0,0005 mM CuSO4
0,0005 mM MoO3

Spurenelementzusatz nach D. R. Hoagland (1884–1949)

Ein Liter fertige Lösung enthält
55 mg Al2(SO4)2
28 mg KJ
28 mg KBr
55 mg TiO2
28 mg SnCl2 · 2 H2O
28 mg LiCl
389 mg MnCl2 · 4 H2O
614 mg B(OH)3
55 mg ZnSO4
55 mg CuSO4 · 5 H2O
59 mg NiSO4 · 7 H2O
55 mg Co(NO3)2 · 6 H2O

Nährmedien zur Zellzüchtung

Da sich die Entwicklung von Wurzeln bei Stecklingen in Hydroponik-Kulturen sich nicht wesentlich von der Entwicklung von Einzelzellen oder Kallus-Gewebe bei In-vitro-Kulturen unterscheidet, werden dieselben Nährmedien oder Spezialzusätze wie für Pflanzen-Gewebekulturen (siehe dazu Murashige-Skoog-Medium) in der Hydroponik eingesetzt. Für die Differenzierung der Pflanzenzellen ist allerdings das Mengenverhältnis von Auxin zu Cytokinin maßgeblich. Bei einem Verhältnis von 10:1 entsteht ein Kallus, bei 100:1 bilden sich Wurzeln, bei anderer Verdünnung Stängel oder Blüten[32]. Durch Variation verschiedener Hydroponik-Nährlösungen wird so üblicherweise (und schneller als bei Erdkultur) „umgeschaltet“ auf forcierte Wurzelbildung, Wuchsphase oder Blütenbildung[33]

 

  1.  Tom Alexander: Best of Growing Edge. New Moon Publishing, Inc., 2000, ISBN 978-0-944557-03-7, S. 52 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. ↑ Faulkner, S. P.: The Growing Edge. 4. Auflage. Nr. 9, S. 43–49.
  3. ↑ André Pirson, Franz Seidel: Zell- und stoffwechselphysiologische Untersuchungen an der Wurzel von Lemna minor L. unter Berücksichtigung von Kalium- und Kalziummangel. Planta 38: 431473. 1950
  4. ↑ modifiziertes Nährmedium nach Pirson und Seidel, zitiert nach Daniela Schraut: Auswirkungen von externen Stressbedingungen auf die radialen Wasser- und ABA-Flüsse und den endogenen ABA-Gehalt des Wurzelgewebes von Maiskeimlingen (Zea mays L.). (Anmerkung: Die Substanzen sind in der Quelle ohne Kristallwasser vermerkt, wegen der Angabe in mM können sowohl Rohstoffe mit oder ohne Kristallwasser verwendet werden)
  5. ↑ Epstein, E.: Mineral Nutrition of Plants: Principles and Perspectives. John Wiley and Sons, Inc., New York, London, Sydney, Toronto. 1972.
  6. ↑ modifiziertes Nährmedium nach Epstein, zitiert nach Nicole Geißler: Untersuchungen zur Salztoleranz von Aster tripolium L. und deren Beeinflussung durch erhöhte atmosphärische CO2-Konzentration, Gießen, 2006 (Anmerkung: Die Substanzen sind in der Quelle ohne Kristallwasser vermerkt, wegen der Angabe in mM können sowohl Rohstoffe mit oder ohne Kristallwasser verwendet werden)
  7. ↑ A-Z-Lösung
  8. ↑ Munk, Grundstudium der Biologie – Bd. Botanik, 2001, Spektrum Verlag; zitiert in: Scriptum 'Phytohormone' der Universität Graz (PDF-Datei)
  9. ↑ Erwin Beck, Katja Hartig: Wie Hormone die Zellteilung der Pflanzen kontrollieren, Biol. Unserer Zeit, 4/2009 (39), (PDF-Datei)

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrokulturd%C3%BCnger

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrokultur


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